Warum du im Jobgespräch zu viel redest, und zu wenig fragst

Im Bewerbungsgespräch bist du so gut vorbereitet wie nie. Du kennst deine Stärken, deine Beispiele, deine Zahlen. Und dann redest du. Viel.
Das Problem: Wer nur antwortet, führt das Gespräch nicht. Er oder sie reagiert bloss.
Die Kandidierenden, die wirklich im Gedächtnis bleiben, machen etwas anderes. Sie stellen Fragen, die zeigen, dass sie mitgedacht haben. Nicht «Wie ist die Unternehmenskultur?» sondern: «Was hat jemanden in dieser Rolle bisher am meisten überrascht?» Oder: «Woran würden Sie in einem Jahr merken, dass ich die richtige Wahl war?»
Solche Fragen signalisieren echtes Interesse, eigenständiges Denken und Selbstbewusstsein. Drei Eigenschaften, die auf jeder Anforderungsliste stehen, aber selten im Gespräch auftauchen.
Und noch etwas: Ein Gespräch, in dem du auch fragst, gibt dir die Informationen, die du brauchst. Ob der Job wirklich zu dir passt. Das ist mindestens genauso wichtig wie der Eindruck, den du hinterlässt.
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